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Beglaubigte Übersetzungen

Unser Fachübersetzungsbüro bietet Übersetzungen von diversen Urkunden in alle Sprachen mit Beglaubigung an:

  • Abiturzeugnisse
  • Abschlusszeugnisse
  • Arbeitsbücher
  • Arbeitszeugnisse
  • Bescheinigungen über Namensänderungen
  • Diplome
  • Führungszeugnisse
  • Geburtsurkunden
  • Heiratsurkunden
  • Personalausweise
  • Reisepässe
  • Scheidungsurkunden
  • Schulzeugnisse
  • Sterbeurkunden
  • Studienbücher
  • Zertifikate
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Was bedeutet überhaupt „beglaubigte Übersetzungen“?

Zur Vorlage bei Behörden, Standesämtern, Anwälten, Versicherungen, an Kliniken oder Bildungseinrichtungen werden ausländische Dokumente, Urkunden oder Zeugnisse in übersetzter Form benötigt. Damit diese überhaupt akzeptiert und auch anerkannt werden, müssen sie von einem beeidigten (in anderen Bundesländern: anerkannten oder ermächtigten) Urkundenübersetzer angefertigt werden. Das bedeutet, dass ein solcher Übersetzer dafür nicht nur ausgebildet und entsprechend qualifiziert sein muss, sondern dass er beim zuständigen Landgericht einen Übersetzereid für die von ihm angebotenen Sprachen ablegt. Dieser verpflichtet ihn, sämtliche Textinhalte treu und gewissenhaft zu übersetzen. Ansonsten macht sich der Übersetzer strafbar.

In seinem Beglaubigungsvermerk gibt der Übersetzer an, an welchem Landgericht, in welchem Bundesland, für welche Sprache er vereidigt wurde und in welcher Sprache das Ausgangsdokument verfasst ist. Ferner muss der Übersetzer mit seinem persönlichen Siegel und seiner Unterschrift bestätigen, dass die von ihm angefertigte Übersetzung richtig und vollständig ist.

Verbreitete Missverständnisse hinsichtlich beglaubigter Übersetzungen

Viele Menschen verwechseln die Ausdrücke, die bei uns üblich sind. So gibt es keine „beeidigten Übersetzungen“ oder „beglaubigten Übersetzer/Dolmetscher“, sondern nur „beglaubigte Übersetzungen“ (Übersetzungen, die beglaubigt werden) und „beeidigte Übersetzer/Dolmetscher“ (Übersetzer/Dolmetscher, die vereidigt wurden).

Welche Übersetzungen müssen überhaupt beglaubigt werden?

Das ist eine der häufigsten Fragen unserer Kunden. Kurz zusammengefasst: Sämtliche Texte, die als eine Urkunde (d.h. ein offizielles Dokument) gelten und nicht von jedermann, sondern nur von zuständigen Organisationen oder Institutionen ausgestellt werden dürfen. Welche Dokumente Sie übersetzen lassen müssen, hängt maßgeblich vom Zweck der Vorlage sowie von der Stelle ab, wo Sie diese vorlegen müssen. In manchen Ländern gibt es zwei oder sogar mehrere Amtssprachen. Daher werden dort oft Urkunden in der jeweiligen Sprache und meist in Englisch aufgesetzt. Da in Deutschland die einzige Amtssprache ausschließlich Deutsch ist, müssen alle fremdsprachigen Dokumente, die bei einer Behörde oder einem Amt (Universität, Bezirks- oder Landratsamt, Standesamt, Rathaus, Konsulat, Botschaft usw.) vorgelegt werden müssen, in Form einer beglaubigten Übersetzung ins Deutsche nebst Vorlage des Originals überlassen werden.

Verwendung deutscher Urkunden im Ausland

Öffentliche in Deutschland ausgestellte Urkunden werden üblicherweise im Ausland nur dann anerkannt, wenn sie mit einer Überbeglaubigung versehen sind. Dabei geht es um einen zusätzlichen Beglaubigungsvermerk, der die Unterschrift der Person bestätigt, die die betreffende Urkunde ausgestellt und unterzeichnet hat.

Es gibt zwei Arten von Überbeglaubigungen: die Apostille und die Legalisation.

Nach dem Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 05.10.1961 tritt bei den Staaten, die diesem Haager Übereinkommen beigetreten sind, eine vereinfachte Form der Echtheitsbescheinigung an die Stelle der Legalisation, nämlich die Apostille. Alle anderen Dokumente werden mit dem Legalisationsvermerk versehen. Das bedeutet, dass die Echtheit der Urkunde durch die zuständige Vertretung des jeweiligen Staates in der BRD bestätigt werden muss.

Für den Regierungsbezirk Mittelfranken ist die Regierung von Mittelfranken in Ansbach zuständig. Durch die Regierung von Mittelfranken können folgende Dokumente überbeglaubigt werden:

  • deutsche Originaldokumente (beispielsweise Diplome, Bescheinigungen oder Personenstandsurkunden wie Geburtsurkunden, Heiratsurkunden oder etwa Einbürgerungsurkunden usw.)
  • amtliche Beglaubigungen von deutschen Originaldokumenten,

soweit sie im Regierungsbezirk Mittelfranken, jedoch nicht von Bundesbehörden ausgestellt sind. Nicht überbeglaubigt werden somit Gerichtsbeschlüsse, Übersetzungen von beeidigten Übersetzern, Schriftstücke von Notaren oder Führungszeugnisse.

Sie sollten beachten, dass Urkunden von kreisangehörigen Gemeinden (in Mittelfranken alle Gemeinden außer Ansbach, Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach) eine Vorbeglaubigung durch das zuständige Landratsamt erfordern.

Bei Bedarf kümmern wir uns um die Überbeglaubigung (Apostille) durch die zuständige Stelle, wenn Sie Ihre deutschen Dokumente im Ausland vorlegen müssen.

Brauchen Sie eine beglaubigte Übersetzung? Dann sind Sie hier bei uns genau richtig! Überzeugen Sie sich von unserem sehr schnellen, kompetenten und freundlichen Service! Rufen Sie uns gleich unter 0911 – 650 08 650 an und wir werden Sie bestens beraten.

AP Fachübersetzungen - ausnahmslos zuverlässig!