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Albanisch

Das Nürnberger Übersetzungsbüro AP Fachübersetzungen bietet seinen Kunden Übersetzungs- sowie Dolmetschdienstleistungen aus und in die albanische Sprache. Wir garantieren hochqualitative Übersetzungen in den Fachrichtungen Technik, Medizin, Recht sowie beglaubigte Übersetzungen aus der und in die albanische(n) Sprache.

 

Fakten und Statistik zur albanischen Sprache

Die albanische Sprache bildet eine separate Gruppe der indogermanischen Sprachfamilie, wobei nahezu 7,5 Millionen Menschen diese Sprache sprechen und sie ist vor allem in Albanien, Kosovo und Mazedonien verbreitet. Einige kleine Gemeinschaften in anderen europäischen Ländern sprechen ebenfalls Albanisch.

Die albanische Sprache ist die einzige Nachfolgerin der toten illyrischen Sprache. Dabei werden zwei Dialekte des Albanischen unterschieden: Der gegische Dialekt, der im Norden des Landes, im ehemaligen Jugoslawien, vorherrschend ist, und der toskische Dialekt, der im Süden Albaniens, in Griechenland, wo er noch Arwantika genannt wird, sowie in Italien (Sizilien und Halbinsel Kalabrien) verbreitet ist.

 

Länder, in denen Albanisch gesprochen wird:

Albanien

die Republik Kosovo

Griechenland

Italien

Mazedonien

Montenegro

Serbien

Rumänien

 

Geschichte der albanischen Sprache

Zunächst geht dieses Ethnonym auf den griechisch-römischen Schriftsteller und Geographen Claudius Ptolemäus (in Bezug auf einen Stamm am Fluss Drin im heutigen Metohija, in der Nähe von der albanischen Grenze, im Südwesten Serbiens) aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. zurück.

Die Alten Griechen und Römer nannten diese Stämme, die in der Antike die heutigen Gebiete Albaniens bewohnten, und darüber hinaus im Nordwesten des Adriatischen Meeres entlang der Küsten Siedlungen hatten, Illyrer. Illyrien hatte keine Schrift, doch illyrische Auswanderer aus dem alten Kalabrien (Südosten Italiens), die Japyger (ihr führender Stamm Messapier) hinterließen im 5.-1. Jahrhundert v. Chr. kurze Inschriften mit griechischen Buchstaben.

Illyrer und andere ortsansässige Stämme des ostadriatischen Gebietes und im Westen der Balkanhalbinsel wurden von der romanischen Bevölkerung und den dazugekommenen Stämmen der Slawen und Albaner assimiliert. Das von Albanern besiedelte Gebiet war ein Teil des Alten Bulgarischen Königreichs (7. – Beg. 11. Jh.), Byzanz, des Serbischen Reichs (12.-13. Jh.), des Zweiten Bulgarischen Reiches (12.-14. Jh.), der Königreiche von Sizilien und Venedig. Ab dem 11.-12. Jh. wurden Begriffe wie Arbanum, Albanum, Albania in mittelalterlichen Papieren verwendet, um das Land im Westen der Balkaninsel und ihre einheimische Bevölkerung zu benennen.

Im 14.-15. Jh. hatte sich auf der gesamten balkanischen Halbinsel eine türkische Vorherrschaft etabliert. Heimische Feudalfamilien mussten entweder zum Islam konvertieren oder wurden vernichtet. Auf diese Weise hat sich der Islam größtenteils in der Stadtbevölkerung Albaniens verbreitet. Nordalbanische Bergviehzüchter blieben Katholiken, die Ackerbauern südlicher Täler behielten ihre Orthodoxie. Im 15. Jh. schafften es die albanischen Feudalherren (Muslime, Orthodoxe und Katholiken), sich im Kampf gegen einen Sultan aus Istanbul in einem Fürstenbund zusammenzuschließen. Dessen Anführer war Georg Kastriota, auch Skanderbeg genannt. Zu Zeiten Skanderbegs versuchten albanische Katholiken einen Schriftsatz in ihrer Muttersprache basierend auf dem lateinischen Alphabet aufzustellen.

Im 17.-18. Jh. existierte Schriftsatz und Drucke lediglich in albanischen Kolonien in Italien (uniatische und katholische Kolonien). Am Ende des 18. und Beginn des 19. Jh. verbreitete sich langsam die arabische Schrift unter der muslimischen Bevölkerung Albaniens im Osmanischen Reich. Die Poesie entwickelte sich und eine entstehende literarische Sprache wurde sowohl von christlichen Katholiken als auch von der orthodoxen Bevölkerung akzeptiert. Eine einheitliche Rechtschreibung auf lateinischer Basis und beide Formen der literarischen Sprache wurden letztendlich bei einem Lehrerkonvent im Jahr 1908 in Manastir (Bitola), im Süden des heutigen Mazedoniens, festgelegt.

Im Jahr 1912 erlangte Albanien Unabhängigkeit aufgrund einer großen Volksbewegung im Laufe des Ersten Balkankrieges und durch Verstärkung der nationalen Stabilität, wonach sich beide Varianten der literarischen Sprache näherten.

 

Interessante Fakten über Albanien:

- Im Jahr 1555 wurde in Albanien das erste Buch namens „Meshari“ veröffentlicht und wurde von einem katholischen Priester geschrieben.

- Der hiesige Name Albaniens ist „Shqiperia“ und bedeutet „Land der Adler“. Die albanische Flagge zeigt einen zweiköpfigen Adler.

- In Albanien heißt ein Nicken „Nein“ und Kopfschütteln „Ja“.

- Albanien ist ein ziemlich gefährliches Land im Hinblick auf Naturgewalten. Katastrophen wie Dürren, Tsunamis, Hochwasser und Erdbeben sind keine Seltenheit.

 

Unsere Kontaktdaten

Sollten Sie weitere Informationen über unsere Übersetzungen aus der und in die albanische(n) Sprache benötigen, dann erreichen Sie uns unter der Telefonnummer +49 (0)911 – 650 08 650 (Nürnberg) oder senden Sie uns eine Anfrage an info(at)ap-fachuebersetzungen.de. Wir werden so bald wie möglich mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Selbstverständlich werden wir uns sehr freuen, Sie in den Geschäftsräumen unseres Nürnberger Fachübersetzungsbüros begrüßen und persönlich beraten zu dürfen.