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Dolmetschen

Unter Dolmetschen versteht man das mündliche Übertragen von Informationen von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache. Somit unterscheidet es sich klar vom Übersetzen, also dem Übertragen schriftlicher Texte. Unsere beeidigten und erfahrenen Konsekutiv- und Simultandolmetscher begleiten Sie gerne bei Veranstaltungen aller Art, wie zum Beispiel bei folgenden Anlässen:

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  • Arztbesuchen
  • Auslandsreisen
  • Behördengängen
  • Gerichtsverhandlungen
  • Geschäftstreffen
  • Konferenzen
  • Kulturveranstaltungen
  • Messebesuchen
  • Notarterminen
  • Polizeiliche Vernehmungen
  • Schulungen
  • Standesamtliche Trauungen
  • Werksbesichtigungen

Es darf nicht nur Englisch, Französisch, Polnisch oder Spanisch sein. Wir bieten Dolmetschen für Albanisch, Arabisch, Chinesisch, Kroatisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch, Ukrainisch, Farsi sowie für viele andere Weltsprachen. Näheres über unsere Kommunikationssprachen erfahren Sie bei SPRACHEN.

Teilen Sie uns Ihren Wunschtermin nebst allen notwendigen Details rechtzeitig mit, damit wir frühzeitig den für Sie passenden Dolmetscher vormerken können.

Sollten Sie weitere Informationen über unsere Dolmetscherleistungen benötigen, dann erreichen Sie uns unter der Telefonnummer +49 (0)911 – 650 08 650 (Nürnberg) oder senden Sie uns eine Anfrage an info(at)ap-fachuebersetzungen.de. Wir werden sobald wie möglich mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

 

Je nach Einsatzbereich und Anlass kommen verschiedene Dolmetschtechniken bzw. -modi zum Einsatz, um bestmögliche Verständigung zu garantieren. Hier ein kurzer Überblick für Sie:

 

Konferenzdolmetschen

Wie der Begriff schon verrät, geht es hier vorwiegend ums Dolmetschen bei Konferenzen. Hinzu kommen Fachtagungen, Präsentationen, politischen Veranstaltungen. Hier muss der Dolmetscher sämtliche Dolmetschtechniken, das heißt Simultandolmetschen, Konsekutivdolmetschen, Gesprächsdolmetschen und Flüsterdolmetschen, sicher beherrschen.

Sie suchen nach einem Dolmetscher, dessen Fähigkeiten Ihrem konkreten Anliegen entsprechen? Dann sind wir der perfekte Ansprechpartner für Sie - nicht nur in der Metropolregion Nürnberg, sondern bundesweit!

 

Gerichtsdolmetschen

Für das Dolmetschen vor Gericht muss ein öffentlich bestellter und beeidigter (in einigen Bundesländern heißt es oft „vereidigter“) Dolmetscher in Anspruch genommen werden. Das heißt, der Dolmetscher muss offiziell für den Einsatz bei Gerichten, Notaren, Polizei und Behörden zugelassen sein. Unsere öffentlich bestellten und beeidigten Dolmetscher sind kompetente Sprachmittler mit langjähriger Erfahrung, die sich auf das Gerichtsdolmetschen spezialisieren. Sie haben einen Termin bei Gericht, einem Notar oder einer Behörde und müssen sich zu 100% auf Ihren Dolmetscher dort verlassen können? Wenden Sie sich an uns! Wir helfen Ihnen gerne weiter. Sie sind Mitarbeiter(-in) eines Gerichts, einer Rechtsanwalts- oder Notarkanzlei und haben öfter Bedarf an zuverlässigen Gerichtsdolmetschern für diverse Sprachen, möchten jedoch nicht ewig selbst nach ihnen suchen? Dann sind Sie bei uns bestens aufgehoben. Denn wir sind für Sie zu den üblichen Geschäftszeiten permanent erreichbar und haben für etwaige Sprachkombination mehrere Sprachexperten, die Sie mit ihrer Erfahrung, Zuverlässigkeit und Kompetenz überzeugen werden.

 

Je nach Situation kommen verschiedene Dolmetschtechniken zum Einsatz, um bestmögliche Verständigung zu garantieren. Hier ein kurzer Überblick für Sie:

 

Konsekutivdolmetschen

Man spricht von Konsekutivdolmetschen, wenn längere Redeabschnitte konsekutiv, also zeitversetzt übertragen werden. Dazu fertigt der Dolmetscher während des Vortrags des Originaltextes (mit einer speziellen Notationstechnik) Notizen an und danach folgt die Übertragung. Die Zahl der benötigten Konsekutivdolmetscher kann je nach Art der Veranstaltung, Schwierigkeitsgrad und Einsatzdauer variieren. Aufgrund der verzögerten Übertragung ist die Einsatzzeit in etwa doppelt so lang im Vergleich zum Simultandolmetschen. Anlässe, bei denen gerne auf Konsekutivdolmetscher zurückgegriffen wird, sind zum Beispiel bilaterale Treffen zwischen Staats- oder Regierungschefs, Tischreden, Vorträge oder Führungen.

 

Gesprächsdolmetschen

Hierbei handelt es sich um eine Sonderform des Konsekutivdolmetschens. Es werden kürzere Textpassagen in Gesprächssituationen abschnittsweise und zeitversetzt übertragen. Diese Form wird zum Beispiel bei Verhandlungen am „Runden Tisch“, beim Unterstützen der Kommunikation in Kliniken zwischen den Ärzten und Patienten, bei standesamtlichen Trauungen, Behördengängen oder technischen Gesprächen wie etwa Maschineneinführungen eingesetzt. Dabei werden beim Dolmetschen in der Regel keine Notizen angefertigt. Es werden üblicherweise bis zu fünf Sätze gesprochen und danach sofort in die jeweils andere Sprache gedolmetscht, wobei sich der Dolmetscher auf sein geschultes Gedächtnis verlässt.

 

Simultandolmetschen

Das ist die absolute Königsdisziplin der mündlichen Sprachmittlung. Im Gegensatz zum Konsekutivdolmetschen findet beim Simultandolmetschen das Übertragen in Echtzeit statt. Da dies höchste Aufmerksamkeit und Konzentration erfordert, arbeiten hier bei Veranstaltungen, die mehr als eine Stunde dauern, zwei Simultandolmetscher zusammen. Die Dolmetscher arbeiten in einer schallisolierten Dolmetschkabine und wechseln sich alle 20-30 Minuten ab. Die Aufnahme der Informationen erfolgt über Kopfhörer und die sprachliche Wiedergabe des Dolmetschers über Mikrofon. Dieser Dolmetschmodus kommt zum Beispiel bei mehrsprachigen Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen, Symposien, Verhandlungen oder Shows zum Einsatz.

 

Flüsterdolmetschen (Chuchotage)

Auch für das Simultandolmetschen gibt es eine situationsbedingte Sonderform. Beim Flüsterdolmetschen flüstert, wie der Name schon vermuten lässt, der Dolmetscher die Verdolmetschung der Person, für die gedolmetscht wird, zu. Der Dolmetscher sitzt oder steht also neben oder hinter der jeweiligen Person. Auch hier wird häufig mit zwei Dolmetschern gearbeitet. Anders als beim Simultandolmetschen in Kabinen gibt es hier nur 1-2 Zuhörer.

In besonderen Fällen, zum Beispiel bei Stadtführungen oder Werksbesichtigungen, können wir jedoch eine sogenannte Personenführungsanlage, auch Flüsterkoffer genannt, zur Verfügung stellen. Diese ermöglicht über Kopfhörer und Mikrofon das „flüstern“ an mehrere Personen und kann sozusagen als ein mobiler Ersatz für die Kabine beim Simultandolmetschen fungieren.

 

Interessante Fakten und Hintergrundwissen zum Dolmetschen:

  • Das Wort Dolmetschen hat seinen Ursprung im Türkischen (dilmaç) und wurde sozusagen über Umwege – als eines der wenigen ungarischen Lehnwörter (tolmács) – ins Deutsche übernommen.
  • Dolmetscher werden in Deutschland an Hochschulen oder Fachakademien ausgebildet und müssen sowohl die Muttersprache als auch die Arbeitssprache perfekt beherrschen. Zur Ausbildung gehört außerdem das Erlernen von verschiedenen Dolmetschstrategien (z.B. Notizentechnik) sowie -modi (wie Simultandolmetschen) und die Einführung in spezielle Fachgebiete (Medizin, Wirtschaft, Technik).
  • Die Geschichte des Dolmetschens ist noch relativ unerforscht. Es ist aber davon auszugehen, dass seine Geschichte fast so weit zurück reicht wie die der Sprache selbst. Konkrete Erwähnung von Dolmetschern findet sich unter anderem in Quellen aus dem antiken Ägypten und später auch Griechenland und Rom.