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Slowakisch

Das Nürnberger Übersetzungsbüro AP Fachübersetzungen bietet seinen Kunden Übersetzungs- sowie Dolmetschdienstleistungen aus und in die slowakische Sprache. Wir garantieren hochqualitative Übersetzungen in den Fachrichtungen Technik, Medizin, Recht sowie beglaubigte Übersetzungen aus der und in die slowakische(n) Sprache.

 

Fakten und Statistik zur slowakischen Sprache

Slowakisch ist die Sprache der meisten Menschen der Slowakischen Republik (früher Teil des Ungarischen Königreichs, Österreich-Ungarn, Tschechoslowakei und heute ein unabhängiger Staat mit etwa 5 Millionen Menschen, wovon fast 90 % ethnische Slowaken sind) sowie die Sprache von einigen Gebieten in Ungarn, Polen und der Ukraine (etwa eineinhalb Millionen Menschen). Insgesamt beläuft sich die Anzahl der Muttersprachler des Slowakischen auf 6 Millionen Menschen.

Slowakisch gehört zu den westslawischen Sprachen, hat drei Dialekte, westslowakisch, mittelslowakisch und ostslowakisch. Slowakisch ähnelt im Aufbau der tschechischen Sprache, in manchen Aspekten aber den südslawischen Sprachen. Die slowakische Sprache steht der tschechischen am nächsten, und zwar so nah, dass Tschechen und Slowaken sich mühelos verstehen können. Deswegen verlangen die Tschechen sogar auf administrativer Ebene keine Übersetzungen. Die slowakische Sprache ist dennoch eine selbstständige Sprache, die sich nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickelt.

 

Länder, in denen Slowakisch gesprochen wird:

Österreich

Bosnien und Herzegowina

Ungarn

Polen

Rumänien

Serbien

Ukraine

Kroatien

Tschechische Republik

Slowakei

 

Geschichte der slowakischen Sprache

Slawische Stämme besiedelten die Gebiete der heutigen Slowakei im Jahr 500 n. Chr. Gleichzeitig fand im 6. Jh. eine phonologische Unterscheidung innerhalb der urslawischen Sprache statt. Bis zum Jahr 862 n. Chr. war Latein die offizielle Sprache im administrativen und religiösen Bereichen. Später wurde sie durch die altkirchliche slawische Sprache ersetzt. Dennoch verschwand das Lateinische nicht und wurde parallel verwendet.

Im Jahr 885 n. Chr. hat der Römische Papst die Anwendung des Altslawischen und danach der slowakischen Sprache im Mährerreich verboten. Dieses Ereignis gab Anlass zur Neuentdeckung der lateinischen Sprache und diente als Grundlage in administrativen und kirchlichen Angelegenheiten.

Im 10. Jh. bildete sich die slowakische Sprache unter dem Einfluss mehrerer slawischer Dialekte heraus, die im Gebiet des heutigen Ungarns verbreitet waren, nachdem die Ungarn (Magyar) das Mährerreich zerstörten. Derweil wurden in der Administration die slowakische und lateinische Sprache sowie einige slowakische Dialekte angewendet. In religiösen Angelegenheiten kam der Einfluss der tschechischen Sprache hinzu, welcher von tschechischen Priestern gefördert wurde. Trotzdem fand die slowakische Sprache Anwendung im Alltag.

Immer mehr Menschen wünschten eine Standardisierung der slowakischen Sprache. Anton Bernolák, ein katholischer Priester, nahm bei der Kodifizierung der slowakischen Sprache die westslowakischen Dialekte als Grundlage. Dies gilt als die erste erfolgreiche Standardisierung der Sprache in sechs Bänden im slowako-tschecho-latino-deutsch-ungarischen Wörterbuch.

Nach der Entstehung Österreich-Ungarns 1867 schloss die ungarische Regierung die slowakischen Schulen, auch wenn es nur drei waren.

Durch die Entstehung der Tschechoslowakei wurde die slowakische Sprache vom möglichen Aussterben gerettet, indem sie zum ersten Mal in der Geschichte eine offizielle Sprache neben der tschechischen Sprache wurde.

 

Interessante Fakten über die Slowakei:

- Slowakisch ist auch in Wojwodina eine offizielle Sprache (autonome Region im Norden Serbiens).

- In der Zeit des Mährerreichs verwendeten die Slawen ab dem Jahr 863 ihr eigenes Alphabet, welches Glagoliza hieß.

- Die slowakische Sprache hält man für das „slawische Esperanto“, weil alle Slawen die Sprache gut verstehen.

- Der Slowake Štefan Banič (1870-1941) erfand den ersten Fallschirm und patentierte ihn im Jahr 1913.

- Bratislava befindet sich so nah an Wien, dass Züge wie der ICE nicht erforderlich sind. Die Hauptstädte sind mit der S-Bahn verbunden und bis zum Jahr 1945 konnte man mit der Straßenbahn von Wien nach Bratislava fahren.

 

Unsere Kontaktdaten

Sollten Sie weitere Informationen über unsere Übersetzungen aus der und in die slowakische(n) Sprache benötigen, dann erreichen Sie uns unter der Telefonnummer +49 (0)911 – 650 08 650 (Nürnberg) oder senden Sie uns eine Anfrage an info(at)ap-fachuebersetungen.de. Wir werden so bald wie möglich mit Ihnen Kontakt aufnehmen.